Adler nach Drama im Halbfinale
Adler nach Drama im Halbfinale
In der Penny DEL verhindert Adler Mannheimer nach einer irren Aufholjagd das Playoffs-Aus. Auch die Eisbären Berlin und die Grizzlys Wolfsburg stehen im Halbfinale.
Was für ein Drama in der Penny DEL – mit einem Happy End für die verbliebenen Titelanwärter:
Die Adler Mannheim und die Eisbären Berlin kommen gehörig ins Wanken – doch anders als Red Bull München fallen sie nicht. (ausgewählte Spiele der PENNY DEL LIVE im TV auf SPORT1)
Die beiden Favoriten stehen nach hart erkämpften Siegen im Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Mannheim gewann nach einem Drei-Tore-Rückstand gegen die Straubing Tigers noch 4:3 (0:2, 0:1, 3:0, 1:0) nach Verlängerung und entschied die Serie dadurch mit 2:1 für sich.
In der Vorschlussrunde geht es nun gegen die Grizzlys Wolfsburg. (NEWS: Alles zur DEL)
DEL-Playoffs: Adler und Eisbären Berlin verhindern Aus
„Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dieses Spiel gedreht zu haben“, sagte Mannheims Siegtorschütze Nicolas Krämmer nach dem Kraftakt bei MagentaSport: „Das zeigt den Charakter dieser Mannschaft. Wir wollten nicht, dass es vorbei ist.“
Berlin gewann das entscheidende Viertelfinal-Duell gegen die Iserlohn Roosters mit 5:3 (0:2, 4:1, 1:0) und trifft jetzt auf München-Bezwinger ERC Ingolstadt. Wolfsburg entschied seine Serie durch ein 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven für sich.
Schon am Donnerstag hatte Mitfavorit Red Bull München seine zweite Niederlage in Ingolstadt kassiert und war damit ausgeschieden. (SERVICE: Die DEL-Tabelle)
Berlin hatte vor den Play-offs die Nord-Gruppe als Erster abgeschlossen, Mannheim war bestes Team im Süden. Auch das Halbfinale wird im Modus best of three ausgetragen, gespielt wird in der kommenden Woche am Montag, Mittwoch und Freitag.
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Mannheim nach irrer Aufholjagd ins Halbfinale
Im erneuten Aufeinandertreffen mit Straubing hatte Mannheim nach zehn Minuten schon mit 0:2 zurückgelegen angesichts der Gegentreffer von Travis James Mulock (5.) und Corey Tropp (10.).
Im zweiten Drittel legte Antoine Laganiere (31.) noch einmal nach, die Adler wackelten gewaltig. Erst im dritten Abschnitt drehte der Favorit auf, blies zu einer furiosen Aufholjagd, war nun hoch überlegen und kam durch Sinan Akdag (50.), Brendan Shinnimin (52.) und Thomas Larkin (55.) zum Ausgleich.
Krämmer schließlich entschied das Spiel in der Overtime. (Spielplan und Ergebnisse der PENNY DEL)
Und auch in Berlin begann das Spiel unter umgekehrten Vorzeichen: Marko Friedrich (3./9.) traf doppelt, die Eisbären liefen einem Rückstand hinterher.
Matthew White (21./30./32.) drehte das Spiel allerdings mit drei Toren im Alleingang, Kristopher Foucault (33.) und Ryan McKiernan (52.) erhöhten das Resultat.
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DEL-Playoffs im Stenogramm:
3. Viertelfinale (best of three)
Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:3 (0:2, 4:1, 1:0)
Tore: 0:1 Friedrich (02:28), 0:2 Friedrich (08:03), 1:2 White (20:49), 2:2 White (29:18), 3:2 Foucault (31:01), 4:2 Foucault (32:47), 4:3 Bailey (39:54), 5:3 McKiernan (51:39)
Zuschauer: keine
Strafminuten: Berlin 6 plus Spieldauer-Diziplinär – Iserlohn 8
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:1) n.V.
Tore: 0:1 Likens (03:28), 0:2 Görtz (28:20), 1:2 Wahl (33:30), 2:2 Urbas (59:57), 2:3 Bruggisser (65:08)
Zuschauer: keine
Strafminuten: Bremerhaven 6 – Wolfsburg 8
HALBFINALE:
1. Halbfinale / Montag, 26. April:
18.15 Uhr: Eisbären Berlin – ERC Ingolstadt
20.15 Uhr: Adler Mannheim- Grizzlys Wolfsburg
2. Halbfinale / Mittwoch, 28. April:
Ab 18.15 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim
20.15 Uhr: ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin
3. Halbfinale / Freitag, 30.April:
18.15 Uhr: Eisbären Berlin – ERC Ingolstadt
20.15 Uhr: Adler Mannheim – Grizzlys Wolfsburg
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)